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Was ist der Mensch in Berlin?


Was ist der Mensch in Berlin?

Briefe eines europäischen Flaneurs
1. Auflage

von: Alfred Kerr, Günther Rühle, Deborah Vietor-Engländer

19,99 €

Verlag: Aufbau Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 06.11.2017
ISBN/EAN: 9783841213983
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 304

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Eine moderne Liebeserklärung an den Menschen

Zwischen 1895 und 1900 schreibt Alfred Kerr, der angehende prominente Kritiker, seine »Berliner Briefe« für die Breslauer Zeitung. Er berichtet darin vom Kaiser und dem Hofstaat, aber auch von den Bürgern neuen Typs, den Unternehmern, die viel von Zukunft in die Stadt bringen, und jenen, die mit dem Leben nicht fertigwerden: den Gestrauchelten, Bankrotteuren, Hochstaplern und Namenlosen. Denn er weiß: Eine Stadt, das sind die Menschen, die ihre pulsierende Welt prägen und genauso von ihr bestimmt werden.

Kaum einer hat das menschliche Zusammenleben so einfühlsam schildern können wie Alfred Kerr. Sein Menschenpanorama hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt – es öffnet dem Leser die Augen für den Lauf der Dinge, für das Wesentliche und für das, was bleibt.

„Niemals beginnt man einen Berliner Brief in besserer Stimmung, als wenn man keinen Schimmer hat, was drinstehen wird.“ Alfred Kerr
„Nicht alle Deutschen waren begeistert, als mit der Gründung des Deutschen Reiches 1871 die preußische Hauptstadt Berlin zur Reichshauptstadt und damit zum Zentrum des neuen Gemeinwesens erhoben wurde … Hier war aktive Zeit, Entwicklung, hier konnte man etwas werden. Als der junge Alfred Kerr 1886 in Breslau sein Abitur machte, zog es ihn nach Berlin. Gegen Berlin war Breslau eine kleine Stadt; sie hatte damals 300 000 Einwohner … Berlin aber schon 1 300 000 und wuchs und wuchs. Wer von Breslau nach Berlin ging, und das waren nicht wenige, fragte sich: Wie lebt man dort, wo die gewohnten familiären Bezüge und Sitten sich auflösen, die Arbeitsverhältnisse sich ändern, man den Nachbarn kaum noch kennt, der Einzelne sich in der Masse verliert? Die bange Frage „Was ist der Mensch in Berlin?“ hat sicher manchen bedrängt, als er seinen Koffer packte, um ein Berliner zu werden. Die Berichte, die der junge Alfred Kerr aus Berlin für seine Breslauer Zeitung schrieb, erzählen von diesem Leben in der großen Stadt, von Selbstbehauptung, Aufstieg, Untergang.“ Günther Rühle in seinem Nachwort
Eine moderne Liebeserklärung an den Menschen

Zwischen 1895 und 1900 schreibt Alfred Kerr, der angehende prominente Kritiker, seine »Berliner Briefe« für die Breslauer Zeitung. Er berichtet darin vom Kaiser und dem Hofstaat, aber auch von den Bürgern neuen Typs, den Unternehmern, die viel von Zukunft in die Stadt bringen, und jenen, die mit dem Leben nicht fertigwerden: den Gestrauchelten, Bankrotteuren, Hochstaplern und Namenlosen. Denn er weiß: Eine Stadt, das sind die Menschen, die ihre pulsierende Welt prägen und genauso von ihr bestimmt werden.

Kaum einer hat das menschliche Zusammenleben so einfühlsam schildern können wie Alfred Kerr. Sein Menschenpanorama hat bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt – es öffnet dem Leser die Augen für den Lauf der Dinge, für das Wesentliche und für das, was bleibt.

„Niemals beginnt man einen Berliner Brief in besserer Stimmung, als wenn man keinen Schimmer hat, was drinstehen wird.“ Alfred Kerr

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