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Blockadebuch


Blockadebuch

Leningrad 1941-1944
1. Auflage

von: Ales Adamowitsch, Daniil Granin, Ingo Schulze

26,99 €

Verlag: Aufbau Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 17.08.2018
ISBN/EAN: 9783841215864
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 752

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Erstmals unzensiert: „eine ergreifende Dokumentation über die Leningrader Blockade“ Ingo Schulze.

Als Ales Adamowitsch und Daniil Granin 1974 begannen, Überlebende der 900 Tage andauernden Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht zu interviewen, ahnten sie nicht, worauf sie sich einließen. Die beiden Autoren wollten kein neues Heldenepos erstellen, sondern dokumentieren, wie es den Menschen ergangen war, die damals in der Stadt eingeschlossen waren, unter Hunger, Kälte und Beschuss litten und viele ihrer Angehörigen und Freunde verloren. Um das „Blockadebuch“ 1981 zum ersten Mal veröffentlichen zu dürfen, mussten sie viele Wahrheiten der sowjetischen Zensur opfern. Erst jetzt erscheint eine vollständige Ausgabe, die die geführten Interviews sowie Tagebücher aus den Blockadejahren ohne Zensurstriche präsentieren kann.

Mit einem Vorwort von Ingo Schulze.

„Sie retteten sich, indem sie andere retteten. Selbst wenn sie starben, haben sie auf ihrem letzten Weg noch jemanden aufgerichtet. Und wenn sie überlebten – dann nur, weil ein anderer sie mehr brauchte als sie sich selbst.“ Aus dem „Blockadebuch“.
Als der weißrussische Schriftsteller Ales Adamowitsch und sein Leningrader Kollege Daniil Granin 1974 begannen, Menschen zu interviewen, die die 900 Tage der Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht überlebt hatten, meinte man von offizieller Seite, über diese Zeit sei schon alles gesagt und geschrieben. Doch die Autoren wollten kein neues Heldenepos verfassen, sondern die Wahrheit über das Leben und Leiden der Bewohner der belagerten Stadt ergründen. Sie ahnten weder, worauf sie sich einließen, noch dass sie mit ihrem Werk Maßstäbe setzten für künftige Autoren, die sich kritisch mit der sowjetischen Gesellschaft auseinandersetzten. So wurde das „Blockadebuch“ zum Beispiel Vorbild für das literarische Lebenswerk der Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch. Nach Jahren beharrlicher Arbeit und wiederholter Konflikte mit der Zensur konnte 2014 in St. Petersburg erstmals eine vollständige Ausgabe dieser beeindruckenden Dokumentation erscheinen, die dieser deutschen Neuausgabe zugrunde liegt.

Erstmals unzensiert: die ergreifende Dokumentation über die Leningrader Blockade

Als Ales Adamowitsch und Daniil Granin begannen, Überlebende der 900 Tage andauernden Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht zu interviewen, wollten sie dokumentieren, wie es den Menschen wirklich ergangen war, die damals in der Stadt eingeschlossen waren, unter Hunger, Kälte und Beschuss litten und viele ihrer Angehörigen und Freunde verloren. Doch um das Blockadebuch 1981 zum ersten Mal veröffentlichen zu dürfen, mussten sie viele Wahrheiten der sowjetischen Zensur opfern. Erst 2014 konnte die erste vollständige russische Ausgabe erscheinen, die die Grundlage für diese ungekürzte und komplett überarbeitete Neuausgabe ist.

„Ich begriff schnell: Dieses Buch führte mich in eine Welt ein, von der ich noch keine Kenntnis hatte. Es veränderte meinen Blick auf die "condition humaine" – und damit mich selbst.“ INGO SCHULZE IN SEINEM VORWORT


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