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Da sitzt das Scheusal wieder


Da sitzt das Scheusal wieder

Die besten Theaterkritiken
1. Auflage

von: Theodor Fontane, Debora Helmer

17,99 €

Verlag: Aufbau Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 09.11.2018
ISBN/EAN: 9783841215918
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 208

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Die kurzweiligsten und angriffslustigsten Theaterkritiken Fontanes.

Lachen entwaffne die Kritik, meint Fontane, unfreiwillig Komisches aber rufe den Theaterkritiker auf den Plan. Mit Fontane sitzen wir auf Parkettplatz 23 im Königlichen Schauspielhaus Berlin. Ob Klassiker oder Kassenschlager, ob französisches Theater oder „Freie Bühne“: Unvoreingenommen, aber mit scharfer Zunge beobachtet er den Erfolgsautor Hugo Lubliner, der statt Menschen nur „quiekende Puppen“ auf die Bühne stellt, die „hinreißende Gewalt“ Ibsen’scher Stücke und Goethes Schauspiel „Torquato Tasso“, das ihn unberührt lässt. Wir begegnen einem stummen Gefängniswärter, der als Einziger nichts Dummes sagt, und einem Klappstuhl, der in einer Hauptrolle zu sehen ist.

Herausgegeben von Debora Helmer
Mit einen Nachwort von Simon Strauß
Theodor Fontane wurde am 30. Dezember 1819 im märkischen Neuruppin geboren. Nach vierjähriger Lehre arbeitete er in verschiedenen Städten als Apothekergehilfe und erwarb 1847 die Zulassung als »Apotheker erster Klasse«. 1849 gab er den Beruf auf, etablierte sich als Journalist und freier Schriftsteller und heiratete 1850 Emilie Rouanet-Kummer. 1855 bis Anfang 1858 hielt er sich in London auf, u. a. als »Presseagent« des preußischen Gesandten. Zwischen 1862 und 1882 kamen die »Wanderungen durch die Mark Brandenburg« heraus. Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Kriegsberichterstatter und Reiseschriftsteller war Fontane zwei Jahrzehnte Theaterkritiker der »Vossischen Zeitung«. In seinem 60. Lebensjahr trat er als Romancier an die Öffentlichkeit. Dem ersten Roman »Vor dem Sturm« (1878) folgten in kurzen Abständen seine berühmt gewordenen Romane und Erzählungen sowie die beiden Erinnerungsbücher »Meine Kinderjahre« und »Von Zwanzig bis Dreißig«. Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin.
Wenn Fontane für die liberale „Vossische Zeitung“ im Königlichen Schauspielhaus am Gendarmenmarkt die Aufführungen der ersten Bühne Berlins verfolgt, möchte er seine Leser vor allem unterhalten. Unvoreingenommen, aber mit scharfem Blick beobachtet er die „hinreißende Gewalt“ Ibsen’scher Stücke, während ihn Goethes Schauspiel „Torquato Tasso“ unberührt lässt. Wir begegnen einem stummen Gefängniswärter, der als Einziger nichts Dummes sagt, und einem Klappstuhl, der in einer Hauptrolle zu sehen ist.

»Je länger man das kritische Metier treibt, je mehr überzeugt man sich davon, daß es mit den Prinzipien und einem Paragraphenkodex nicht geht. Man muß sich auf seine unmittelbare Empfindung verlassen können.« Theodor Fontane, 7. Oktober 1877

Die kurzweiligsten und angriffslustigsten Theaterkritiken Fontanes

Lachen entwaffne die Kritik, meint Fontane, unfreiwillig Komisches aber rufe den Theaterkritiker auf den Plan. Mit ihm sitzen wir auf seinem angestammten Parkettplatz 23 im Königlichen Schauspielhaus Berlin, wenn er Klassiker oder Kassenschlager, französisches Theater oder die „Freie Bühne“ auf sich wirken lässt: Mit Wortspiel und Witz bewertet er in seinem charakteristischen Plauderton Stück, Sujet und Schauspieler.

„Ihr werdet schmunzeln und lächeln und blättern und lesen und immer weiterlesen.“ Kurt Tucholsky über Fontanes Theaterkritiken

Mit einem Nachwort von Simon Strauß

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