Details

Das Sonnenkind


Das Sonnenkind

Roman
1. Auflage

von: Detlev Meyer, Matthias Frings

14,99 €

Verlag: Aufbau Digital
Format: EPUB
Veröffentl.: 19.01.2018
ISBN/EAN: 9783841214690
Sprache: deutsch

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Das Abschiedsbuch vom "Nachfahr Tucholskys" (Die Welt) und "Virtuosen des Leichtsinns" (Die Zeit)

Dieser kleine Roman über die Kindheit und das Glück schildert den Kosmos eines neunjährigen Jungen um das Jahr 1960. Carsten Scholze, das Alter ego des Autors, ist ein aufgewecktes Kind mit ausgeprägtem schauspielerischem Talent, das bei den Nachbarn vom Truseweg bis zum Neuköllner Schiffahrtskanal gleichermaßen beliebt ist - ein "Sonnenkind" eben. Gehätschelt von den Eltern, von Großmutter und Tanten und selbst vom großen Bruder, ist seine wichtigste Bezugsperson der Großvater Max Wollin. Der alternde Lebemann, der in seiner ehemaligen Sekretärin, einer "ramponierten Blondine", seit mehr als dreißig Jahren eine offizielle Zweitgattin hat, nimmt den Enkel mit auf seine Ausflüge in die feine Welt des Café Kranzler.
Mit den Augen des Jungen erleben wir traurige und komische Schicksale, die zeigen, daß das Leben im Truseweg die ganze Spannweite menschlicher Erfahrung ausmißt. In der kleinen Welt dieses Sträßchens wird geliebt, gehaßt und gestorben - genau wie in der großen. Detlev Meyer hat ein federleichtes Buch geschrieben, bezaubernd und wehmütig, wie nur er es konnte. In seinen letzten Lebensmonaten hat er sich an das Kind erinnert, das er einmal war, um der intensivsten Momente des Glücks und der Geborgenheit zu gedenken. So ist "Das Sonnenkind" ein rührender Abgesang auf das Leben: Ohne daß auf den nahen Tod des Autors Bezug genommen wird, spürt der Leser, daß dieser heiter-melancholische Text für Meyer das war, was für den alten Max Wollin die letzte Liebesnacht mit seiner "zweiten Gattin" ist - seine Abschiedsvorstellung.
Dieser kleine Roman über die Kindheit und das Glück schildert den Kosmos eines neunjährigen Jungen um das Jahr 1960. Carsten Scholze, das Alter ego des Autors, ist ein aufgewecktes Kind mit ausgeprägtem schauspielerischem Talent, das bei den Nachbarn vom Truseweg bis zum Neuköllner Schiffahrtskanal gleichermaßen beliebt ist – ein "Sonnenkind" eben. Gehätschelt von den Eltern, von Großmutter und Tanten und selbst vom großen Bruder, ist seine wichtigste Bezugsperson der Großvater Max Wollin. Der alternde Lebemann, der in seiner ehemaligen Sekretärin, einer "ramponierten Blondine", seit mehr als dreißig Jahren eine offizielle Zweitgattin hat, nimmt den Enkel mit auf seine Ausflüge in die feine Welt des Café Kranzler.
Mit den Augen des Jungen erleben wir traurige und komische Schicksale, die zeigen, dass das Leben im Truseweg die ganze Spannweite menschlicher Erfahrung ausmisst. In der kleinen Welt dieses Sträßchens wird geliebt, gehasst und gestorben – genau wie in der großen.
Detlev Meyer hat ein federleichtes Buch geschrieben, bezaubernd und wehmütig, wie nur er es konnte. In seinen letzten Lebensmonaten hat er sich an das Kind erinnert, das er einmal war, um der intensivsten Momente des Glücks und der Geborgenheit zu gedenken.

„Das Sonnenkind stapft staunend-verständig durch die Neuköllner Straßen, von allen geliebt, von den Großeltern verwöhnt – eine glückliche Wirtschaftswunder-Kindheit, wie viele sie erlebt haben: behütet und doch nicht allzu spießig, sorglos und doch nicht allzu langweilig, die Eltern liberal mit gelegentlichem Faible fürs Unkonventionelle.“ Dirk Fuhrig, Frankfurter Rundschau

Mit einem Nachwort von Matthias Frings

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